Bardenas Reales

 

Am Freitag den 12.05.2017 kommen wir abends an einem außergewöhnlichen Stellplatz an. Dieser ist in der Gemeinde Arguedas in der Nähe von Tudela, zwischen Logrono und Saragossa. Der Platz liegt direkt unterhalb ehemaliger Höhlenwohnungen. Diese dienten anscheinend den weniger Reichen als Zuhause. In den 1960er Jahren wurden diese dann durch Sozialwohnungen ersetzt.

 

Am nächsten Morgen nahmen wir uns die Bardenas Reales vor.  

Diese ist eine Halbwüste im Süden der spanischen autonomen Gemeinschaft Navarra, die eine Fläche von 415 km² umfasst.

Der größte Teil der Bardenas Reales ist seit 1999 als Naturpark geschützt. Am 7. November 2000 wurden die Bardenas Reales von der UNESCO zum Biosphärenreservat erklärt.

Charakteristisch für die Bardenas Reales ist die bizarre Landschaft, die zu einem großen Teil aus ockerfarbenem Lehm besteht. Dieser Lehm ist das Sediment eines urzeitlichen Meeres, welches durch die tektonische Hebung der Iberischen Platte nach und nach verlandete. Die Sedimentschichten der Bardenas Reales de Navarra sind jedoch nicht homogen aus Lehm, sondern bestehen teilweise auch aus härteren Sandstein- und Kalksteinschichten. Durch abfließendes Wasser aus den Pyrenäen erodierten die Sedimentschichten unterschiedlich und es bildeten sich die für die Bardenas typischen Barrancas (ausgetrocknete Flussbetten) und bizarre Bergformen heraus. Beispiele hierfür sind der bekannte Castil de Tierra oder der Barranco Grande.

Das Gebiet der Bardenas Reales ist auf vielen ausgewiesenen Wegen mit dem PKW befahrbar. Die Wege sind jedoch meist nur grob befestigte Schotterwege. Das Verlassen der Wege mit dem Fahrzeug ist untersagt. Auch das Abbrechen der trockenen Erde ist im Biosphärenreservat verboten.

Die Bardenas Reales sind ein gemeindefreies Gebiet. Nutzungsberechtigte sind mehrere benachbarte Gemeinden, die Gemeinden zweier Pyrenäentäler und ein Kloster, die zu diesem Zweck zur Comunidad de Bardenas Reales de Navarra zusammengefasst sind.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Bardenas_Reales

 

Ansonsten sagen Bilder mehr als Worte:

 

In Sepia macht’s sich’s auch ganz gut:

 

 

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