Die Anreise nach Marokko

Montag 25.03. 2019: Nun war es endlich so weit. Meine erste Dreimonatstour stand unmittelbar bevor. Für die Einreise nach Marokko benötigte ich für Claire noch ein amtsärztliches Gesundheitszeugnis. Unfassbar, glauben die Marokkaner tatsächlich, dass ein deutscher Hund die Tollwut oder sonst eine ansteckende Krankheit in ihr Land einschleppen würde? Ok, Vorschrift ist Vorschrift. Das Ganze war in 20 Minuten auf dem Verterinäramt erledigt und kostete 17 EURO.

Nach ausgiebigem Frühstück ging es dann so gegen 9:30 Uhr endlich los. Dieses Mal, zumindest die erste Hälfte der Reise, aber leider ohne Martina. Gut geplant fuhr ich nur auf wenigen Mautstraßen aber dennoch recht flott in Richtung Bordeaux. Nach etwa 750 km war der erste Übernachtungsplatz an einem kleinen See bei Montlucon erreicht.

So ging es weiter über Bordeaux, die Extremadura in Spanien bis nach Tarifa. Dieses hatte ich bei stürmisch, kühlem Wetter nach vier Tagen und etwa 2500 Km erreicht. Leider war der mir bekannte Stellplatz direkt am Meer bei Tarifa geschlossen. Nach etwas Suchen fand ich auf einem Parkplatz oberhalb des Strandes eine passable Alternative zum Übernachten.

Tarifa ist für seine freien Stellplätze bekannt. Ich wusste von einer sogenannten „Landebahn“ an der sich eine richtige Vanlifeszene gebildet haben soll. Durch einige Tipps über das Internet fand ich diesen bekannten Spot. Am Freitag noch recht leer, füllte er sich Samstag und Sonntag, dass fast kein freier Platz mehr zu bekommen war. Kaum zu glauben, es war doch erst Ende März.

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