Reisetagebuch F / I und der Rest 2020

Ab jetzt geht es stichwortartig durch Frankreich, Italien, … bis nach Hause.

Rest 13. Woche.

Mi. 22.01.2020

Seit gestern Nachmittag bin ich nun in Frankreich. Endlich ohne Regen und mit wärmeren Temperaturen durchquerte ich die Camargue.

Do. 23.01.2020

Heute mal ein Tag ohne viele Kilometer zu fahren. Da das Wetter ganz angenehm war verbrachte ich den Tag und die Nacht am Pointe Riche, dem Kap in der Verlängerung zu La Couronne.

So. 26.01.2020

Immer an der Küste entlang durchquerte ich die Orte Marseille, Cassis, La Ciotat, Toulon und Hyres.

14. Woche

Mo. 27.01.2020

In La Londe-les_Maures auf offiziellem Stellplatz übernachtet.

Di. 28.01.2020

Den historischen Ortskern von Collobrieres besichtigt. Auf kurvigen und schmalen Straßen durch das „Reserve biologique integrale des Maures“ gefahren. Von außen das Kloster Chartreuse de la Verne besichtigt, da geschlossen. Weiter nach Grimaud, am Fluss entlang gewandert und im Ort übernachtet.

Mi. 29.01.2020

Die Orte Gassin, Ramatuelle und Saint-Tropez besichtigt. In Saint-Tropez auf einem Parkplatz übernachtet.

Do. 30.01.2020

In der Gegend von Issambres gewandert und dort am Friedhof übernachtet. Viele Spuren die auf Massen von Wildschweinen hindeuten.

Fr. 31.01.2020

Im Esterell-Gebirge wandern gewesen. Bei Saint-Aygulf in Strandnähe übernachtet.

Sa. 01.02.2020

Bis Nachmittag in Saint-Aygulf gewesen. Nachmittags dann entlang der Route du Mimosa bis nach Tanneron gefahren. Unterhalb der Schule mit weiteren Womos übernachtet.

So. 02.02.2020

In Tanneron ist jedes Jahr am ersten Sonntag im Februar, ein Fest zur Blüte der Mimose. Die ganze Gegend ist hier in ein leuchtendes Gelb getaucht. Den ganzen Tag in Tanneron verbracht und nochmals übernachtet.

15. Woche

Mo. 03.02.2020

Morgens nach Grasse gefahren und die Stadt besichtigt. Dann weiter nach Tourrettes-sur-Loup. Überaus sehenswerter alter Ort. Hier auf einem offiziellen Stellplatz übernachtet

Di. 04.02.2020

Für heute hatte ich die Stadt Vence und den Künstlerort Saint-Paul-de-Vence mit seinen unzähligen Galerien auf dem Plan. Allesamt alte historische Orte. In Saint-Paul-de-Vence übernachtete ich auf dem offiziellen Wohnmobilstellplatz.

Mi. 05.02.2020

Stadtbummel durch Nizza gemacht. Das alte Edeldorf Eze besichtigt und hoch über Monaco übernachtet.

Do. 06.02.2020

Den besten Blick auf Monaco hat man vom Tete de Chien (Hundekopf) bei La Turbie. Diese Atmosphäre gefiel mir so, dass ich einen weiteren Tag dort verbrachte und immer wieder diesen Blick genoss.

Fr. 07.02.2020

Da mein nächstes Ziel nur ca. 10 km entfernt war, machte ich mich erst gegen 11 Uhr auf den Weg zum Col de la Coupiere. Dort verbrachte ich den Tag mit dem Erkunden der Gegend und dem Bestaunen der Flugkünste einiger Gleitschirmflieger.

Italien:

Sa. 08.02.2020

Nun in Italien habe ich mich in Dolceacqua am Torrente Nervia einquartiert. Der mittelalterliche Ort mit seiner Bogenbrücke inspirierte Claude Monet 1884 zu seinem Gemälde „Juwel der Leichtigkeit“.

So. 09.02.2020

Heute bin ich noch ein paar Kilometer weiter ins Hinterland gefahren um mir zwei weitere sehenswerte Orte anzuschauen, Apricale und Bajardo. Beide absolut sehenswert. Übernachtet habe ich dann in Camporosso.

16. Woche

Mo. 10.02.2020

In Camporosso lohnt es sich, das alte rustikale Viertel und die Kirche zu besichtigen. Durch Zufall habe ich erfahren, dass es hier in der Gegend das kleinste Fürstentum in Europa geben soll. Das ca. 20 km entfernte Seborge war flugs erreicht. Tatsächlich, an der Ortsgrenze steht, vermutlich mehr symbolisch, ein kleines Grenzhäuschen. Trotz interner eigener Währung wird das Ganze von der italienischen Regierung wohl nur belächelt.

Di. 11.02.2020

Nach einer stürmischen Nacht herrschten am nächsten Vormittag in Sanremo sommerliche Temperaturen. Ich nutzte die Gelegenheit und besichtigte diesen mondänen Badeort.

Mi. 12.02.2020

Bussana Vecchia wurde 1887 durch ein Erdbeben zerstört. Die überlebenden Bewohner haben den Ort damals verlassen. Bekannt wurde das Dorf durch die illegale Besiedelung durch Künstler und Aussteiger in den 1960er Jahren. Ein skurriler Ort, den man unbedingt besichtigen sollte. Übernachtet habe ich in Imperia direkt am Meer.

Do. 13.02.2020

Schon zeitig machte ich mich auf den Weg um Imperia zu besichtigen. Dem Stadtteil Oneglia stattete ich gestern Abend schon einen kleinen Besuch ab. Heute nun war Porto Maurizio an der Reihe. Besonders der mit riesigen Edelyachten bestückte Hafen und die Oberstadt begeisterten mich.

Fr. 14.02.2020

Übernachtet habe ich auf einem Parkplatz oberhalb Alassio. Früh morgens nutzte ich das angenehme Wetter um den steilen Weg hinunter in den Ort zu spazieren und einige Dinge einzukaufen. Freie Stellplätze in Strandnähe sind in dieser Region eher selten. So fand ich den heutigen Übernachtungsplatz wieder hoch oben, diesmal oberhalb dem Ort Noli.

Sa. 15.02.2020

Auch heute ging´s früh in den Ort. Ich mag die frühe Stunde um die noch verschlafenen Orte zu besichtigen. Als weiteres stand heute Savona noch auf dem Programm. Allerdings fand ich diese Stadt nicht ganz so sehenswert wie erwartet. Bis Celle Ligure, meinem heutigen Übernachtungsort, waren es dann noch 10 km zu fahren.

So. 16.02.2020

Noch einen Tag in Celle Ligure verbracht.

17. Woche und der Rest

Mo. 17.02.2020

Der letzte Tag an der Küste war leider verregnet. Ich fuhr in kleinen Etappen bis nach Voltri kurz vor Genua und bog dann ab nach Norden ins Landesinnere. Übernachtet habe ich auf dem Stellplatz in Campo Ligure.

Di. 18.02.2020

Heute verließ ich Ligurien. In Ovada, meinem heutigen Ziel, war ich nun im Piemont. Die Stadt fand ich ganz passabel, urig authentisch, italienisch.

Mi. 19.02.2020

Meine heutige Station war Alessandria. Die Stadt traf aber nicht so richtig meinen Geschmack. Für mich zu groß und unübersichtlich.

Do. 20.02.2020

Die Stadt Pavia, mit etwas weniger Einwohner als Alessandria, hatte für mich deutlich mehr Charme.

Fr. 21.02.2020

In Monza besichtigte ich außer der Stadt, auch die legendäre Rennstrecke. Hier mal ein paar Eckdaten dazu: eröffnet wurde sie im Jahr 1922. Sie ist knapp 6km lang und dient vor allem als Austragungsort des Großen Preises von Italien in der Formel 1. Hierbei werden die höchsten Geschwindigkeiten in der ganzen Formel 1 gefahren. Die schnellste Geschwindigkeit von 370,1 km/h fuhr Kimi Räikkönen 2005. Am 11. Juni 1955 ereignete sich dort die bislang schwerste Katastrophe im Motorsport, bei der 84 Menschen den Tod fanden.

Sa. 22.02.2020

Geplant hatte ich, am Comer See in Lecco auf einem offiziellen Stellplatz zu übernachten. Dieser war leider nicht besonders ansprechend. Ich fand auf p4n einen Platz und fuhr nochmals 40km bis zu einem Kloster bei Olgiasca. Ich hatte ein Bergpanorama zum träumen und selten eine ruhigere Nacht als heute.

So. 23.02.2020

Die letzte Strecke auf italienischem Boden führte mich nach Chiavenna nahe der Schweizer Grenze.

Mo. 24.02.2020

Bei besserem Wetter als vorhergesagt, durchfuhr ich die Schweiz und überquerte ich die Alpen über den Julierpass. Am Abend erreichte ich Bad Wurzach in der Nähe des Bodensees und übernachtete auf dem Stellplatz des Erwin-Hymer-Museums.

Di. 25.02.2020

Nachdem ich im Museum in Campingerinnerungen schwelgte, fuhr ich auf kürzestem Weg nach Hause. Somit war heute meine Reise nach einem halben Jahr und ca. 10 000 gefahrenen Kilometern zu Ende.

Nachtrag: Ich schaffte es gerade noch vor den ganzen Reise- und Ausgangsbeschränkungen bezüglich der Corona-Pandemie.

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