Sevilla und El Rocio

 

Donnerstag, 01.06.2017

Wir sind sehr gespannt auf Sevilla. Es sieht so aus, als würde es wieder ein sehr heißer Tag werden, als wir morgens Richtung Innenstadt loslaufen. In dieser großen Stadt herrscht schon morgens geschäftiges Treiben. Immer wieder fahren einspännige Kutschen an uns vorbei, die wir dann später in der Altstadt zuhauf wiedertreffen. Zuerst steuern wir Real Alcazar an, den mittelalterlichen Königspalast mit orientalischem Flair und wunderschönen Gartenanlage. Alcazar wird heute noch von der spanischen Königsfamilie bei deren Aufenthalten in Sevilla als offizielle Residenz genutzt. Der Andrang an diesem Morgen ist enorm, aber die Abwicklung geht schnell. In der Anlage herrscht eine ruhige Atmosphäre und durch viel Schatten ist es so angenehm, dass man gerne verweilt und einfach nur genießt.

 

Spanien 2017 02.06

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Außerhalb von Acazar geht es allerdings weniger ruhig zu. Obwohl es mitten in der Woche ist, bekommt man einiges an spanischem Flair geboten.

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Nach unserem Aufenthalt in Sevilla geht es weiter nach El Rocio. Das ist eine kleine Stadt am Rande eines großen Naturschutzgebiet. Sie ist unter anderem deswegen so sehenswert, weil der größte Teil ihrer Straßen unbefestigt und sandig ist. Die zweistöckigen Häuser muten mexikanisch an. Es gibt ein paar wenige Souvenirläden, Bars und Restaurants. Vor den meisten Gebäuden befinden sich Anbindepflocks für Pferde und bis heute bewegen sich die Einwohner dort hauptsächlich mit Pferdegespannen oder Geländewagen fort. Man fühlt sich wie in einer Westernstadt. Normalerweise hat El Rocio ca 800 Einwohner, aber um Pfingsten herum steigert sich die Zahl auf über 1 Million. Das liegt daran, dass sich zu dieser Zeit Pilger aus ganz Spanien dort einfinden. Auf festgelegten Caminos pilgern sie zur Wallfahrtskirche im Ort. Immer wieder stehen wir auf dem Weg dorthin im Stau, weil größere bis kleine Gruppen die Straßen komplett beanspruchen. Sie sind in schön geschmückten Pferdefuhrwerken oder in traditioneller Kleidung zu Pferd unterwegs. Immer wieder versammeln sie sich neben der Straße, um dort zu übernachten. Nicht selten begleitet von Polizei.

Irgendwann haben wir’s geschafft und kommen vor dem bevorstehenden Trubel dort an. Welch ein Privileg. Wir parken auf sandiger Straße direkt im Ort und können uns alles in Ruhe anschauen. Für die vielen Pilger und ihre Pferde, Mulis, Esel und Ochsen ist einiges an Vorbereitung vonnöten. Und natürlich auch für die Touristen. Welch ein logistischer Aufwand für die kleine Stadt!

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