Sierra Nevada

 

24.05.2017

Heute ist Halbzeit …

Nach unserer zweiten Nacht in Tabernas brechen wir morgens um halb neun auf Richtung Sierra Nevada. Etwas wehmütig sind wir dabei schon, denn wo findet man eine solche Landschaft mit den unendlich vielen Möglichkeiten für Offroader und dann noch mit diesem unvergleichlichen Westernflair.

Auf der Fahrt verändert sich die Landschaft wieder langsam aber stetig. Wir kommen durch malerische Orte und Gebiete voller fruchtbarer Landwirtschaft und das obwohl jeder Fluss, und sei er noch so groß, total trocken ist. Dafür gibt es aber überall Wasserspeicher und wir sehen regelmäßig geflutete Felder, auf denen Oliven, Orangen, Wein und Zucchini gedeihen.

Spanien 2017 24.05

Am Mirador de Laujar beginnt dann unsere eigentliche Tour durch einen Teil des Naturschutzgebietes der Sierra Nevada. Es fängt gemäßigt an, aber recht schnell wird die Straße zur Schotterpiste. Trotzdem ist sie gut zu befahren und die Breite immer ausreichend. Der Defender hat jedenfalls wieder seinen Spaß und wir natürlich auch;).

Wir schrauben uns hinauf bis zu einer Höhe von knapp 2000 Metern und außer dem Parkranger begegnet uns kein Mensch.

Spanien 2017 24.05

Trotz der Höhe ist das Klima unglaublich mild. Wir sind beeindruckt von der Vielfalt der Fauna. Und die ganze Zeit begleitet uns ein Duft nach Nadelgehölzen und Thymian durch das offene Fenster.

Spanien 2017 24.05

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Irgendwann sehen wir dann tatsächlich auch einen schneebedeckten Teil des Gebirges.

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Auf dem Weg Richtung Tal schmiegen sich die Dörfer an den Berg und es wird wieder sehr mediterran.

Spanien 2017 24.05

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Die Stunden vergehen auf der Fahrt wie im Flug und schon wird es wieder Zeit, nach einem Übernachtungsplatz Ausschau zu halten. Da die Koordinaten im Stellplatzführer falsch waren, klappt dies nicht auf Anhieb. Schlussendlich landen wir aber dort wo wir hin wollten, beim Casa de La Ladera. Einem kleinen Restaurant, hinter dem sich ein großzügiger Parkplatz mit wunderschönem Ausblick auf die Sierra Nevada befindet.

Spanien 2017 24.05

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Spanien 2017 24.05

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Wir machens uns unter einem Olivenbaum gemütlich und lassen die Seele baumeln…

Spanien 2017 24.05

Am nächsten Tag verlassen wir die Sierra Nevada Richtung Granada. Mit jedem Kilometer wird der Verkehr dichter und die Souvenirläden mehr. Leider werden auch die Menschen unfreundlicher. Das kannten wir vom Hinterland so nicht. Immer hat man uns weiter geholfen oder freundlich gegrüßt.

Kurz vor Granada schwenken wir ab und streifen die Sierra Tejeda auf nördlicher Seite. Nun überwiegen die Olivenhaine, die uns über viele Kilometer begleiten.

So schön kann eine Bäckerei sein:

Unser Tagesziel haben wir nach ca. 170km bei Alhama de Granada erreicht. Dort verbringen wir die Nacht mit diesem Blick aus dem Womo:

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