Venedig als Zwischenstation

Mi. 01.05.2019: Jetzt gilt es Strecke zu machen. Ca. 2300 km sind es bis Venedig. Gestern bin ich nach der Ankunft der Fähre in Spanien durchgestartet und bis in die Sierra Nevada Nähe Granada gefahren.

So. 05.05.2019: Mit einigen Zwischenstopps in Spanien und Frankreich bin ich gestern gegen 13:00 Uhr auf einem Wohnmobilstellplatz in Venedig-Mestre angekommen. Das Wetter ist leider sehr bescheiden. Es hat nicht mal 10°C, es regnet und stürmt. Ich sehne mich nach Marokko. Martina sitzt zwischenzeitlich im Zug nach Venedig und ich warte sehnsüchtig, bis der Zug um 18:00 Uhr im Bahnhof Venedig-Mestre einfährt.

Di. 07.05.2019: Martina ist pünktlich in Venedig eingetroffen und das Wiedersehen nach sechs Wochen war entsprechend emotional. Da der Wetterbericht für heute das „beste“ Wetter vorhersagte, starteten wir schon früh am Morgen unsere Erkundung von Venedig – allerdings mit etwas gemischten Gefühlen. Man hörte, dass man zwischenzeitlich eine Art Eintritt bezahlen müsse, dass die Stadt total überlaufen und vieles reglementiert ist. Außer, dass es wahrscheinlich mehr Deutsche und Asiaten als Venezianer hatte, war nichts dergleichen eingetroffen. Wir erlebten einen besonders schönen Tag und ich schwelgte in Kindheitserinnerungen. Als Kind war ich mit Schwester und den Eltern alljährlich auf einem Campingplatz zwischen Lido di Jesolo und Punta Sabbioni.

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